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Workshop mit Pary El-Qalqili

WorkshopkonzeptionPary El-Qalqili

Liebe, Wut, Trauer, Einsamkeit. Existentielle Gefühle, die wir alle verspüren. Die Arbeit an einem Film ermöglicht es eine eigene Stimme zu finden, eigene Texte zu schreiben, eine Bildsprache zu entwickeln. Der Film „Saute ma ville“ von Chantal Akerman wird uns als Grundlage dienen um zu überlegen wie wir mit minimalistischen Mitteln (eine Schauspielerin, ein Raum) eine Geschichte erzählen können. Wir lesen Gedichte von May Ayim und Semra Ertan und fragen nach verschütteten Geschichten und verunmöglichtem Leben. Der kreative Prozess als Weg zur Selbstermächtigung einen eigenen Blick zu entwickeln. Film als Form des Empowerments, daran möchte ich arbeiten mit den Jugendlichen.

Die Arbeit an einem Film ermöglicht es, bewusst zu sehen, zu intervenieren und zu gestalten. Welche Erzählungen berühren mich, welche lassen mich außen vor? Wir entschlüsseln Bilder und schärfen den eigenen Blick auf die Welt und uns selbst. Wenn ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite, schaffe ich einen Raum, in dem sie ihre Imagination aktivieren. Es geht um Selbstermächtigung und Empowerment.