Susanne Heinrich

Ich wünsche mir mehr Bewusstsein für Film als Kunstform. Während meines Studiums habe ich gelernt, mich tiefer und anders auf Filme einzulassen. Die Fähigkeit sie so zu sehen wie sie gesehen werden wollen, nicht, wie wir sie sehen wollen, möchte ich gern weitergeben.

Biografie:

Susanne Heinrich hat vier Bücher bei Dumont veröffentlicht, eine Literaturveranstaltung kuratiert und in diversen Bands gesungen. Nach einer Schreibkrise hat sie sich mit ihrem ersten Kurzfilm an der Deutschen Film- und Fernsehekademie Berlin (DFFB) für ein Regie-Studium beworben und wurde angenommen. Ihr Langfilm-Debüt „Das melancholische Mädchen“ wurde bei seiner Premiere 2019 mit dem Max-Ophüls-Preis als Bester Spielfilm ausgezeichnet und lief anschließend in Rotterdam und Göteborg sowie bei der Woche der Kritik und als Gast der Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale.

Werke:

DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN (Spielfilm, 2019, Regie)
AMERIKANISCHE GEFÜHLE (Erzählungen, 2011)
SO, JETZT SIND WIR MAL ALLE GLÜCKLICH (Roman, 2010)
DIE ANDERE (Roman, 2007)
IN DEN FARBEN DER NACHT (Erzählungen, 2005)